Die schnelle Antwort
Die richtige Methode ergibt sich aus Lernziel, Adressat, Inhalt und Rahmenbedingungen. Für Handgriffe und Arbeitsabläufe eignet sich die Vier-Stufen-Methode. Für Wissen und Zusammenhänge passt das Lehrgespräch, bei dem du durch Fragen zum Ergebnis führst. Für selbstständiges Arbeiten mit vollständiger Handlung eignen sich Leittextmethode und Projektarbeit. In der Prüfung zählt nicht die „beste“ Methode, sondern deine nachvollziehbare Begründung.
Nach diesem Artikel kannst du …
- zentrale Ausbildungsmethoden beschreiben,
- eine Methode begründet auswählen,
- den Redeanteil zugunsten der Auszubildenden planen.
Inhaltsverzeichnis
Methoden im Überblick
- Vier-Stufen-Methode: vorbereiten, vormachen, nachmachen, üben
- Lehrgespräch: Fragen führen zum Wissen
- Leittextmethode: informieren, planen, entscheiden, durchführen, kontrollieren, bewerten
- Projektarbeit: komplexe Aufgaben im Team
So triffst du die Auswahl
Frage dich: Was soll gelernt werden? Wer lernt? Wie viel Zeit und welche Medien stehen zur Verfügung?
Praxisfall
Ein Auszubildender soll eine Kundenreklamation am Telefon aufnehmen. Ein Rollenspiel mit anschließendem Lehrgespräch verbindet Üben und Reflexion besser als reines Vormachen.
Auf einen Blick
- Methode passt zum Feinlernziel
- Methode passt zur Adressatenanalyse
- Aktiver Anteil der Auszubildenden geplant
- Begründung für das Fachgespräch formuliert
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Dazu passend üben
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