Praktische Prüfung
Unterweisungs-Creator
Erstelle deinen Entwurf für die praktische Ausbildereignungsprüfung – geführt durch alle geforderten Bausteine, mit Planungsskizze, Checkliste und Druckansicht für die IHK.
Zuerst lesen: Leitfaden zur Unterweisungsprobe
Die Anleitung von Ulrike Dolle · ADM Institut: Schritt für Schritt von der Anmeldung über Feinziel und Ablaufplan bis zum Fachgespräch – mit Beispiel und Checklisten.
Bitte zuerst anmelden.
Wichtig: Unterweisungsprobe bei der IHK hochladen
- · Abgabe bis 6. November 2026 im Onlineportal der IHK Ostwestfalen.
- · Nur eine einzige PDF-Datei ist möglich. Deckblatt, Entwurf und Auszug aus der Ausbildungsordnung deshalb vorher zu einer PDF zusammenfügen.
- · Login und Passwort stehen in Ihrem persönlichen Brief der IHK. Bitte genau abschreiben: auf „i“ und „l“ sowie „0“ (Null) und „O“ achten. Zugangsdaten nie weitergeben.
- · Die Unterweisungsprobe enthält die wichtigsten Eckpunkte Ihrer geplanten Darstellung. Sie dient Ihnen und den Prüfenden zur Vorbereitung und wird nicht bewertet.
- · Tipp: Entwurf hier als IHK-Entwurf (Word) herunterladen, fertig bearbeiten, dann in Word „Speichern unter → PDF“ wählen.
Originale der Prüfung: Vorlage und Bewertungsbögen
Leere IHK-Vorlage für den Unterweisungsentwurf (Word) und die Bewertungsbögen des Prüfungsausschusses. Tipp: Deinen fertigen Entwurf aus dem Creator kannst du direkt im Aufbau dieser Vorlage als Word-Datei herunterladen.
Praktische Durchführung
Du führst eine Ausbildungssituation mit einer realen Person als Auszubildende:r durch (max. 15 Minuten) und reflektierst sie anschließend im Fachgespräch.
max. 15 Minuten Durchführung + ca. 15 Minuten Fachgespräch
- · Eröffnung – 5 Punkte
- · Durchführung der Ausbildungssituation – 40 Punkte
- · Gesamtverhalten – 5 Punkte
- · Fachgespräch – 50 Punkte
Präsentation
Du präsentierst die Konzeption einer Ausbildungssituation (max. 15 Minuten) und begründest deine didaktisch-methodischen Entscheidungen im Fachgespräch.
max. 15 Minuten Präsentation + ca. 15 Minuten Fachgespräch
- · Eröffnung – 5 Punkte
- · Ausgangssituation – 15 Punkte
- · Darstellung des Ablaufs – 20 Punkte
- · Medieneinsatz – 5 Punkte
- · Gesamtverhalten – 5 Punkte
- · Fachgespräch – 50 Punkte
Anmeldung & Formalia
- ·Anmeldung bei der IHK bis zum 1. des Vormonats der schriftlichen Prüfung vollständig abgeben
- ·Lückenloser tabellarischer Lebenslauf beilegen
- ·Zeugnis der bestandenen Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf
- ·Keine zusätzlichen Zeugnisse beilegen
- ·Nicht in Klarsichthüllen – eine einfache Büroklammer genügt
- ·Unterweisungsentwurf in 3-facher Ausführung am Tag der schriftlichen Prüfung mitbringen und abgeben
- ·IHK-Vorlage nutzen: Die Prüfer:innen haben diesen Aufbau im Kopf
- ·Eigenhändige Unterschrift nicht vergessen – gedruckter Name gilt nicht (Formfehler)
Ablauf am Prüfungstag
- ·Alle Prüflinge eines Blocks werden in den Prüfungsraum gebeten und gefragt, ob sie gesund und prüfungsfähig sind
- ·Du betrittst mit deiner/deinem „Auszubildenden“ den Raum und begrüßt alle 3 Prüfer:innen per Handschlag
- ·Mitgebrachte Materialien und Medien sofort vollständig aufbauen – nicht erst während der Unterweisung
- ·Beamer und Medien vorher im Raum testen (Termin bei der IHK erfragen)
- ·Raum und Sitzordnung so gestalten, wie es zur Unterweisung passt
- ·Während der Unterweisung ausschließlich mit der/dem Auszubildenden sprechen
- ·Nach der Unterweisung geht die/der „Auszubildende“ hinaus, du bleibst im Raum
- ·Es folgt ein ca. 10-minütiges Prüfungsgespräch – Einstieg meist über die Selbstreflexion
- ·Nicht bestanden? Es gibt immer eine 2. Chance – frage direkt nach, woran es gelegen hat
Dein Verhalten in der Durchführung
- ·Blickkontakt halten
- ·Nicht über die Schulter der/des Auszubildenden sprechen
- ·Sich direkt zuwenden
- ·Auf die eigene Körpersprache achten
- ·Stimme variieren
- ·Möglichst viel fragen
- ·Regelmäßig und eindeutig loben („Klasse“, „Prima“)
- ·Geläufige Begriffe verwenden
Häufige Fehlerquellen
- ·Zu viel Stofffülle vorgenommen
- ·Lernziele nicht scharf genug abgegrenzt
- ·Affektive Lernziele fehlen ganz
- ·Methoden werden nicht begründet
- ·Voraussetzungen der Auszubildenden vernachlässigt
- ·Lernstoff nicht konsequent inhaltlich gegliedert
- ·Zeitlimit nicht eingehalten
- ·Lernerfolgssicherung vernachlässigt
- ·Dokumentation nicht gesichert (kein Foto, keine Anleitung, kein Lösungsblatt)
- ·Der Abschluss ist ein Abbruch statt eines runden Endes
Quelle: Leitfaden zur Unterweisungsprobe, Ulrike Dolle · ADM Institut. Hintergrundwissen zu Bewertung und Ablauf findest du auf der Seite Praxisprüfung.
