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Handlungsfeld 1 · § 2 Nummer 1 AEVO

Lernkarten, Skript-Themen und Übungsaufgaben

Die Lernkarten aus dem Kurs sind Handlungsfeld 1 zugeordnet: Jede Karte ist mit der passenden Kompetenz nach § 3 Absatz 1 AEVO und dem Abschnitt im Kursskript verknüpft. Daraus entstehen 12 Skript-Kapitel und 53 neue Prüfungsaufgaben.

1. Zuordnung der Lernkarten

1S1110

Berufliche Handlungskompetenz

Wie wird Sozialkompetenz beschrieben?

Sozialkompetenz ist die Fähigkeit, mit anderen kooperativ zusammenzuarbeiten – neben Fach- und Selbstkompetenz Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
1. Ziel der Ausbildung: berufliche Handlungskompetenz (Fach-, Sozial-, Selbstkompetenz)
1S1104

Nutzen betrieblicher Ausbildung

Welche Vorteile hat die betriebliche Ausbildung für ein Unternehmen?

Eigene Fachkräfte am Ende der Ausbildung und Unabhängigkeit vom allgemeinen Arbeitsmarkt durch langfristige Personalplanung.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
2. Nutzen, Kosten und Personalstrategie der betrieblichen Ausbildung
1S3101

Ausbildungsintegriertes duales Studium

Welche Vorteile hat ein ausbildungsintegriertes Studium?

Gewinnung besonders motivierter Bewerbender und zwei Abschlüsse – ein akademischer und ein berufsqualifizierender.

Kompetenz:
1.3 Ausbildungsberufe für den Betrieb begründet auswählen
Skript:
3. Ausbildungsberufe und Bildungswege: dual, dual-Studium, Teilzeit
1S4301

Teilzeitberufsausbildung

Unter welchen Voraussetzungen kann eine Ausbildung in Teilzeit erfolgen?

Teilzeit ist möglich, wenn Auszubildende und Ausbildende dies gemeinsam vereinbaren und bei der zuständigen Stelle beantragen (§ 7a BBiG).

Kompetenz:
1.4 Struktur des Berufsbildungssystems und Durchstiegsmöglichkeiten darstellen
Skript:
3. Ausbildungsberufe und Bildungswege: dual, dual-Studium, Teilzeit
1S4101

Anerkannte Ausbildungsberufe

Wer gibt das jährliche Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe heraus?

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) führt das Verzeichnis nach § 90 BBiG.

Kompetenz:
1.4 Struktur des Berufsbildungssystems und Durchstiegsmöglichkeiten darstellen
Skript:
4. Berufsbildungssystem: BIBB, zuständige Stelle, Berufsschule, Betrieb
1S7106

Beteiligte Personen und Institutionen

Welche Aufgaben haben die an der Ausbildung Beteiligten?

Die zuständige Stelle berät und überwacht, die Berufsschule deckt als Partner im dualen System den Rahmenlehrplan ab.

Kompetenz:
1.5 Mit den Partnern der Ausbildung zusammenarbeiten
Skript:
4. Berufsbildungssystem: BIBB, zuständige Stelle, Berufsschule, Betrieb
1S2307

Inhalte der Ausbildungsordnung

Welche Informationen enthält die Ausbildungsordnung?

Berufsbezeichnung, Ausbildungsdauer, Ausbildungsberufsbild, sachliche und zeitliche Gliederung (Ausbildungsrahmenplan) und Prüfungsanforderungen (§ 5 BBiG).

Kompetenz:
1.2 Ausbildungsordnung anwenden und betrieblichen Ausbildungsplan erstellen
Skript:
5. Ausbildungsordnung und betrieblicher Ausbildungsplan
1S5119

Fachliche Eignung des Ausbilders

Welche Personen sind fachlich geeignet auszubilden?

Einschlägige Berufsausbildung plus berufs- und arbeitspädagogische Eignung (AEVO) nach § 30 BBiG.

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
6. Eignung: Ausbildungsstätte, Ausbildende, Ausbilder, ausbildende Fachkraft
1S7105

Ausbildende Fachkraft

Welche Personen können als ausbildende Fachkraft eingesetzt werden?

Persönlich geeignete Personen mit den nötigen beruflichen Fertigkeiten und Kenntnissen – auch aus langjähriger Berufserfahrung, ohne AEVO-Nachweis.

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
6. Eignung: Ausbildungsstätte, Ausbildende, Ausbilder, ausbildende Fachkraft
1S5113

Sozialkompetenz des Ausbildungspersonals

Was sind Zeichen für Sozialkompetenz?

Kooperatives und kommunikatives Verhalten im Betrieb sowie Verantwortungsübernahme für Gruppen, etwa als Jugendtrainer.

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
7. Rolle und Kompetenzprofil des Ausbildungspersonals
1S4102

Auswahl des Ausbildungsberufs

Welche Auswahlkriterien gelten für die Wahl eines Ausbildungsberufs?

Größtmögliche Übereinstimmung zwischen betrieblichen Anforderungen und Ausbildungsrahmenplan sowie Berücksichtigung des zukünftigen Fachkräftebedarfs.

Kompetenz:
1.3 Ausbildungsberufe für den Betrieb begründet auswählen
Skript:
3. Ausbildungsberufe und Bildungswege: dual, dual-Studium, Teilzeit
1S4104

Entscheidungsfragen zum Ausbildungsberuf

Welche Fragen sichern eine fundierte Entscheidung für einen Ausbildungsberuf?

Können alle in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden und lässt die Einrichtung der Ausbildungsstätte eine Ausbildung nach der Ausbildungsordnung zu?

Kompetenz:
1.3 Ausbildungsberufe für den Betrieb begründet auswählen
Skript:
3. Ausbildungsberufe und Bildungswege: dual, dual-Studium, Teilzeit
1S5219

Eignung der Ausbildungsstätte

Welche Kriterien nennt der Ausbildungsberater zur Eignung des Betriebes?

Für die Ausbildungsberufe müssen gültige Ausbildungsordnungen vorliegen und Art sowie Einrichtung des Betriebes müssen eine Ausbildung nach dem Ausbildungsrahmenplan ermöglichen (§ 27 BBiG).

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
6. Eignung: Ausbildungsstätte, Ausbildende, Ausbilder, ausbildende Fachkraft
1S5220

Maßnahmen vor der ersten Ausbildung

Welche Maßnahmen sind vor dem Einstellen von Auszubildenden zu ergreifen?

Prüfen, ob der Betrieb nach Art und Einrichtung für beide Berufe geeignet ist, und ob für jeden Ausbildungsberuf persönlich und fachlich geeignete Ausbilder zur Verfügung stehen.

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
6. Eignung: Ausbildungsstätte, Ausbildende, Ausbilder, ausbildende Fachkraft
1S5402

Überwachung der Eignung

Wie wird die Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal überwacht?

Die zuständige Stelle kann bei Mängeln ohne Gefährdung eine Frist zur Beseitigung setzen; bei schweren Verstößen kann die zuständige Behörde das Ausbilden untersagen (§§ 32, 33 BBiG).

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
8. Beratung und Überwachung durch die zuständige Stelle
1S5405

Aufgaben des Ausbildungsberaters

Welche Aufgaben übernimmt der Berater der zuständigen Stelle?

Er prüft die Eignung der Ausbildungsstätte und unterstützt das Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung (§ 76 BBiG).

Kompetenz:
1.5 Mit den Partnern der Ausbildung zusammenarbeiten
Skript:
8. Beratung und Überwachung durch die zuständige Stelle
1S5302

Berufsschulpflicht und Beratung

An welche Stelle können Sie sich wenden, wenn Auszubildende nicht zur Berufsschule sollen?

An den Ausbildungsberater der zuständigen Stelle und an den Betriebsrat; die Freistellung zum Berufsschulbesuch ist nach § 15 BBiG und § 9 JArbSchG zwingend.

Kompetenz:
1.5 Mit den Partnern der Ausbildung zusammenarbeiten
Skript:
8. Beratung und Überwachung durch die zuständige Stelle
1S2302

Pausen Jugendlicher

Welche Aussagen zur Pausenregelung Jugendlicher sind rechtlich richtig?

Jugendliche dürfen nach § 11 JArbSchG nicht länger als viereinhalb Stunden ohne Ruhepause beschäftigt werden; die erste Pause muss entsprechend früher liegen.

Kompetenz:
1.2 Ausbildungsordnung anwenden und betrieblichen Ausbildungsplan erstellen
Skript:
9. Rechtliche Rahmenbedingungen: Arbeitszeit, Pausen, Urlaub
1S2312

Pausenzeiten planen

Welche Pausenzeiten entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen?

Bei mehr als sechs bis zu acht Stunden mindestens 30 Minuten, bei mehr als acht Stunden 60 Minuten – jeweils in Abschnitten von mindestens 15 Minuten und spätestens nach viereinhalb Stunden.

Kompetenz:
1.2 Ausbildungsordnung anwenden und betrieblichen Ausbildungsplan erstellen
Skript:
9. Rechtliche Rahmenbedingungen: Arbeitszeit, Pausen, Urlaub
1S2317

Urlaub bei Teilzeitausbildung

Welche Folge hat eine Teilzeitberufsausbildung für den Urlaubsanspruch?

Bei gleich bleibender Zahl der Arbeitstage pro Woche bleibt der gesetzliche Urlaubsanspruch unverändert – für 17-Jährige 27 Werktage, ab 18 Jahren 24 Werktage (§ 19 JArbSchG, § 3 BUrlG).

Kompetenz:
1.2 Ausbildungsordnung anwenden und betrieblichen Ausbildungsplan erstellen
Skript:
9. Rechtliche Rahmenbedingungen: Arbeitszeit, Pausen, Urlaub
1S1202

Kosten der Ausbildung

Welche Kosten gehören in eine Aufstellung der Ausbildungsgesamtkosten?

Kosten für Ausbildungsmarketing und Recruiting sowie für Ausbildungsmittel, die den Auszubildenden gestellt werden – neben Vergütung und Personalkosten des Ausbildungspersonals.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
2. Nutzen, Kosten und Personalstrategie der betrieblichen Ausbildung
1S1107

Kompetenzbereiche im Anforderungsprofil

Wie ordnet man Anforderungen den vier Kompetenzbereichen zu?

Freundlicher, dienstleistungsorientierter Umgang mit Kunden gehört zur Sozialkompetenz, das Organisieren eigener Arbeiten zur Methodenkompetenz.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
1. Ziel der Ausbildung: berufliche Handlungskompetenz (Fach-, Sozial-, Selbstkompetenz)
1S5303

Verbund- und Auftragsausbildung

Was tun, wenn ein Ausbildungsinhalt im Betrieb nicht vermittelt werden kann?

Überbetriebliche Ausbildungsstellen über die zuständige Stelle nutzen oder die Inhalte im Rahmen einer Auftrags- bzw. Verbundausbildung von einem anderen Unternehmen übernehmen lassen.

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
6. Eignung: Ausbildungsstätte, Ausbildende, Ausbilder, ausbildende Fachkraft
1S5404

Bestellung eines Ausbilders

Was gilt, wenn der Ausbildende nicht selbst ausbildet?

Dann darf nur ausgebildet werden, wenn ein geeigneter Ausbilder bestellt ist; fehlt er, kann die zuständige Stelle eine Frist zur Bestellung setzen (§ 28 BBiG).

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
8. Beratung und Überwachung durch die zuständige Stelle
1S5111

Rechtsstellung des Ausbilders

Welche rechtliche Bedeutung hat die Übertragung der Ausbildungsverantwortung?

Der Ausbilder wird Erfüllungsgehilfe des Ausbildenden nach BGB und hat Weisungsbefugnis; der Ausbildende muss sicherstellen, dass die Ausbildung sachgemäß durchgeführt werden kann.

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
7. Rolle und Kompetenzprofil des Ausbildungspersonals
1S6103

Zielgruppen mit Förderbedarf

Wie erschließt man neue Zielgruppen für die Ausbildung?

Einstiegsqualifizierung (EQ) von mindestens vier Monaten anbieten und Unterstützung über die Assistierte Ausbildung (AsA) der Agentur für Arbeit holen.

Kompetenz:
1.3 Ausbildungsberufe für den Betrieb begründet auswählen
Skript:
10. Zielgruppen, Förderinstrumente und Inklusion
1S6104

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Worauf ist bei einer Einstiegsqualifizierung zu achten?

Die EQ vermittelt Inhalte eines staatlich anerkannten Ausbildungsberufs – auch wenn der Betrieb nicht den kompletten Rahmenplan abdeckt; zu prüfen ist, ob bereits eine EQ in einem verbundenen Unternehmen absolviert wurde.

Kompetenz:
1.3 Ausbildungsberufe für den Betrieb begründet auswählen
Skript:
10. Zielgruppen, Förderinstrumente und Inklusion
1S2318

Ausbildung von Menschen mit Behinderung

Welche Möglichkeiten bietet das BBiG für Menschen mit Behinderung?

Grundsatz: Ausbildung im anerkannten Beruf (§ 64 BBiG); dabei Anpassungen wie zeitliche Gestaltung, längere Prüfungszeiten, Hilfsmittel oder Hilfe Dritter (§ 65 BBiG); Fachpraktiker-Regelungen der zuständigen Stelle nach § 66 BBiG nur nachrangig.

Kompetenz:
1.3 Ausbildungsberufe für den Betrieb begründet auswählen
Skript:
10. Zielgruppen, Förderinstrumente und Inklusion
1S3102

Landesschulgesetze

Was ist im Zusammenhang mit den Landesschulgesetzen zu beachten?

Die Vorschriften der Bundesländer unterscheiden sich zum Teil erheblich; Freistellungsansprüche zu Prüfungen regeln nicht die Schulgesetze, sondern § 15 BBiG und das JArbSchG.

Kompetenz:
1.5 Mit den Partnern der Ausbildung zusammenarbeiten
Skript:
4. Berufsbildungssystem: BIBB, zuständige Stelle, Berufsschule, Betrieb
1S1208

Ausbildungsmarketing an Schulen

Welche Vorteile sollen Schülerinnen und Schüler von der dualen Ausbildung überzeugen?

Die duale Ausbildung schafft eine gute Grundlage für das weitere Berufsleben und wird ab Ausbildungsbeginn vergütet.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
11. Ausbildungsbedarf, Ausbildungsmarketing und Nachwuchsgewinnung
1S1209

Nutzen der Ausbildung im Kleinbetrieb

Welchen Nutzen hat ein Einzelhandelsinhaber, wenn er ausbildet?

Er sichert den eigenen Fachkräftebedarf und erzielt als Ausbildungsbetrieb einen Imagegewinn.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
2. Nutzen, Kosten und Personalstrategie der betrieblichen Ausbildung
1S2201

Argumente für die Geschäftsführung

Mit welchen Argumenten überzeugt man die Geschäftsführung von der Erstausbildung?

Die eigene Berufsausbildung sichert die erforderlichen Fachkräfte; die verpflichtenden Mindestinhalte dürfen um betriebliche Gegebenheiten ergänzt werden.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
2. Nutzen, Kosten und Personalstrategie der betrieblichen Ausbildung
1S2101

Externe Faktoren des Personalbedarfs

Welche unternehmensexternen Faktoren bestimmen den Ausbildungsbedarf?

Die Entwicklung des Marktes und Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen wirken von außen auf den Personalbedarf.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
11. Ausbildungsbedarf, Ausbildungsmarketing und Nachwuchsgewinnung
1S2103

Interne Faktoren des Personalbedarfs

Welche unternehmensinternen Faktoren bestimmen den Personalbedarf?

Veränderungen in der Arbeitszeit sowie Veränderungen der Angebote in Produktion und Dienstleistung – neben Altersstruktur und Fluktuation.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
11. Ausbildungsbedarf, Ausbildungsmarketing und Nachwuchsgewinnung
1S3235

Merkmale des dualen Systems

Welche Aussagen zum dualen System der Berufsausbildung sind richtig?

Partner des dualen Systems sind Ausbildungsbetrieb und Berufsschule; Grundlage der betrieblichen Ausbildung ist die Ausbildungsordnung.

Kompetenz:
1.4 Struktur des Berufsbildungssystems und Durchstiegsmöglichkeiten darstellen
Skript:
4. Berufsbildungssystem: BIBB, zuständige Stelle, Berufsschule, Betrieb
1S3301

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Welche Aufstiegs- und Durchstiegswege gibt es nach der Ausbildung?

Beruflich Qualifizierte können auch ohne Studienberechtigung zum Hochschulstudium zugelassen werden; Fortbildungen nach BBiG führen zu Bachelor Professional und Master Professional.

Kompetenz:
1.4 Struktur des Berufsbildungssystems und Durchstiegsmöglichkeiten darstellen
Skript:
12. Durchlässigkeit und höherqualifizierende Berufsbildung
1S4206

Flexibilisierung in Ausbildungsordnungen

Welche Inhalte von Ausbildungsordnungen regeln die Flexibilisierung?

Kodifizierte Zusatzqualifikationen und Wahlqualifikationen machen die Ausbildung flexibel und betriebsnah.

Kompetenz:
1.2 Ausbildungsordnung anwenden und betrieblichen Ausbildungsplan erstellen
Skript:
5. Ausbildungsordnung und betrieblicher Ausbildungsplan
1S4207

Wahlqualifikationen

Welche Aussagen zu Wahlqualifikationen treffen zu?

Wahlqualifikationen sind ein Strukturelement zur Differenzierung anerkannter Ausbildungsberufe und werden nach Interesse der Auszubildenden und Bedarf des Ausbildenden gewählt.

Kompetenz:
1.2 Ausbildungsordnung anwenden und betrieblichen Ausbildungsplan erstellen
Skript:
5. Ausbildungsordnung und betrieblicher Ausbildungsplan
1S5506

Reaktion bei Eignungsmängeln

Wie reagiert die zuständige Stelle bei festgestellten Eignungsmängeln?

Ohne Gefährdung der Auszubildenden fordert sie zur Mängelbeseitigung in einer Frist auf; bleibt der Mangel bestehen, meldet sie dies der nach Landesrecht zuständigen Behörde (§ 32 BBiG).

Kompetenz:
1.6 Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal prüfen
Skript:
8. Beratung und Überwachung durch die zuständige Stelle
1S2104

Quantitativer Personalbedarf

Welche Fragen sind zur Ermittlung des quantitativen Personalbedarfs zielführend?

Der quantitative Bedarf zeigt sich an Mengengrößen: geleistete Überstunden der vergangenen Jahre und Anzahl befristet besetzter Stellen. Qualitative Fragen zielen dagegen auf Qualifikationen.

Kompetenz:
1.1 Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
Skript:
11. Ausbildungsbedarf, Ausbildungsmarketing und Nachwuchsgewinnung

2. Abgeleitete Gliederung für das Kursskript HF 1

Jedes Kapitel deckt die Themen der zugeordneten Lernkarten ab.

  1. 1. Ziel der Ausbildung: berufliche Handlungskompetenz

    • Definition nach § 1 Abs. 3 BBiG
    • Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz – mit Beispielen
    • Methoden- und Lernkompetenz als Querschnitt
    • Typische Lückentext-Formulierungen der Prüfung

    Lernkarten: 1S1110

  2. 2. Nutzen, Kosten und Personalstrategie

    • Argumente für die Geschäftsführung: Fachkräftesicherung, Imagegewinn
    • Unabhängigkeit vom Arbeitsmarkt durch langfristige Personalplanung
    • Kostenarten: Vergütung, Personalkosten, Ausbildungsmittel
    • Falsche Argumente (billige Arbeitskraft, sofort produktiv)

    Lernkarten: 1S1104

  3. 3. Ausbildungsberufe und Bildungswege

    • Auswahl des passenden Ausbildungsberufs
    • Ausbildungsintegriertes duales Studium: zwei Abschlüsse
    • Teilzeitberufsausbildung nach § 7a BBiG
    • Verkürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit

    Lernkarten: 1S3101, 1S4301

  4. 4. Berufsbildungssystem und Partner der Ausbildung

    • BIBB: Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe (§ 90 BBiG)
    • Zuständige Stelle: Beratung und Überwachung (§ 76 BBiG)
    • Berufsschule und Rahmenlehrplan als zweiter Lernort
    • Zusammenarbeit Betrieb – Berufsschule – Kammer – Eltern

    Lernkarten: 1S4101, 1S7106

  5. 5. Ausbildungsordnung und betrieblicher Ausbildungsplan

    • Fünf Mindestinhalte nach § 5 BBiG
    • Ausbildungsrahmenplan: sachliche und zeitliche Gliederung
    • Umsetzung in den betrieblichen Ausbildungsplan
    • Abgrenzung zu Vertrag und Tarifvertrag (Vergütung, Urlaub)

    Lernkarten: 1S2307

  6. 6. Eignung von Ausbildungsstätte und Personal

    • Eignung der Ausbildungsstätte nach § 27 BBiG, Verbundausbildung
    • Persönliche Eignung (§ 29 BBiG, JArbSchG)
    • Fachliche Eignung des Ausbilders (§ 30 BBiG, AEVO)
    • Ausbildende Fachkraft: Aufgaben und Voraussetzungen

    Lernkarten: 1S5119, 1S7105

  7. 7. Rolle und Kompetenzprofil des Ausbildungspersonals

    • Aufgaben von Ausbildenden, Ausbilder:innen und Fachkräften
    • Sozialkompetenz erkennen und belegen
    • Vorbildfunktion und Kommunikationsverhalten
    • Bestellung und Meldung an die zuständige Stelle

    Lernkarten: 1S5113

  8. 8. Beratung und Überwachung durch die zuständige Stelle

    • Ausbildungsberater: Beratung und Prüfung der Eignung (§ 76 BBiG)
    • Mängel ohne Gefährdung: Fristsetzung zur Beseitigung
    • Untersagung des Einstellens und Ausbildens durch die zuständige Behörde
    • Ansprechpartner bei Konflikten: zuständige Stelle, Betriebsrat, JAV

    Lernkarten: 1S5402, 1S5405, 1S5302

  9. 9. Rechtliche Rahmenbedingungen: Arbeitszeit, Pausen, Urlaub

    • Freistellung für den Berufsschulunterricht (§ 15 BBiG, § 9 JArbSchG)
    • Ruhepausen Jugendlicher: 30 bzw. 60 Minuten, spätestens nach 4,5 Stunden (§ 11 JArbSchG)
    • Pausen Volljähriger nach dem ArbZG im Vergleich
    • Urlaubsanspruch nach Alter und bei Teilzeitberufsausbildung

    Lernkarten: 1S2302, 1S2312, 1S2317

  10. 10. Zielgruppen, Förderinstrumente und Inklusion

    • Einstiegsqualifizierung (EQ): Dauer, Inhalte, Voraussetzungen
    • Assistierte Ausbildung (AsA) und weitere Förderangebote der Agentur für Arbeit
    • Ausbildung von Menschen mit Behinderung: Grundsatz § 64, Nachteilsausgleich § 65, Fachpraktiker-Regelungen § 66 BBiG
    • Fachkräftesicherung durch neue Bewerbergruppen

    Lernkarten: 1S6103, 1S6104, 1S2318

  11. 11. Ausbildungsbedarf, Ausbildungsmarketing und Nachwuchsgewinnung

    • Ausbildungsbedarf für fünf Jahre ermitteln: Altersstruktur, Fluktuation, Wachstum
    • Unternehmensinterne Faktoren: Arbeitszeit, Produktions- und Dienstleistungsangebot
    • Unternehmensexterne Faktoren: Marktentwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen
    • Quantitativer Bedarf: Überstunden, befristete Stellen, Altersabgänge
    • Ausbildungsmarketing an allgemeinbildenden Schulen: Argumente für Jugendliche

    Lernkarten: 1S2101, 1S2103, 1S2104, 1S1208

  12. 12. Durchlässigkeit und höherqualifizierende Berufsbildung

    • Fortbildungsstufen nach BBiG: Geprüfte:r Berufsspezialist:in, Bachelor Professional, Master Professional
    • Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ohne Studienberechtigung
    • Einordnung im DQR und Anschlussperspektiven im Lehrgespräch darstellen
    • Entwicklungsgespräche mit Auszubildenden am Ausbildungsende

    Lernkarten: 1S3301

3. Neue Übungsaufgaben für die Prüfung

53 Aufgaben im Prüfungsformat – enthalten in den Übungsaufgaben zu Handlungsfeld 1 und im Aufgabenpool der Musterprüfungen.

  1. Ausbilder Timo Reinhard erklärt der neuen ausbildenden Fachkraft, dass berufliche Handlungskompetenz mehr umfasst als reines Fachwissen. Er weist darauf hin, dass Auszubildende auch lernen müssen, mit anderen im Betrieb angemessen umzugehen.

    Er beschreibt die Sozialkompetenz als __________. Welche Auswahloption ergänzt den Text zu einer korrekten Aussage?

    Richtige Antworten: 1

  2. Die Geschäftsführung eines Speditions- und Logistikunternehmens GmbH erwartet in den nächsten Jahren ein deutliches Wachstum. Im Rahmen der strategischen Planung für die nächsten fünf Jahre entschied die Geschäftsleitung, in Zukunft erstmals betrieblich auszubilden.

    Welche Vorteile hat die betriebliche Ausbildung für ein Unternehmen?

    Richtige Antworten: 2

  3. Sie nehmen als Ausbilder:in an einer Tagung teil. In der Pause kommen Sie mit Mitarbeitenden eines anderen Unternehmens über grundsätzliche Themen der Berufsbildung ins Gespräch. Zu folgender Frage war man sich jedoch nicht einig.

    Wer gibt das jährliche Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe heraus?

    Richtige Antworten: 1

  4. Sie nehmen als Ausbilder:in an einem Ausbilderkongress teil. In der Pause tauschen Sie sich mit anderen Teilnehmenden über grundsätzliche Themen der Berufsbildung aus. Folgende Frage stellt Ihnen ein junger Mann, der sich gerade auf die Ausbildereignungsprüfung vorbereitet.

    Unter welchen Voraussetzungen kann eine Ausbildung in Teilzeit erfolgen?

    Richtige Antworten: 1

  5. Nach erfolgreich abgelegter Ausbildereignungsprüfung übernehmen Sie in Ihrer Firma die Verantwortung für die betriebliche Ausbildung. Eine Ihrer Aufgaben wird sein, für die Einhaltung und Umsetzung der Ausbildungsordnung zu sorgen.

    Welche der folgenden Informationen sind in der Ausbildungsordnung enthalten?

    Richtige Antworten: 2

  6. Der Geschäftsführer spricht Sie in einer Abteilungssitzung darauf an, wie Sie bei sinkenden Auszubildendenzahlen sicherstellen können, dass Sie auch zukünftig ausreichend Fachkräfte ausbilden. Sie schlagen vor, Ausbildungsinteressierten ein „ausbildungsintegriertes Studium“, eine Kombination von dualer Ausbildung und dualem Studium, anzubieten.

    Welche Vorteile hat ein „ausbildungsintegriertes Studium“?

    Richtige Antworten: 2

  7. Herr Meyer ist hauptberuflicher Ausbilder im Handelshaus Meißer OHG. Das Unternehmen ist auf Expansionskurs und möchte im nächsten Jahr fünf Kaufleute im Einzelhandel ausbilden. Zu deren Betreuung soll ein weiterer Ausbilder benannt werden.

    Welche Personen sind fachlich geeignet, als Ausbilder im Sinne des BBiG auszubilden?

    Richtige Antworten: 2

  8. Als langjähriger Ausbilder im Hotel „Kaiserhof“ möchten Sie eine Kollegin als Ausbilderin gewinnen. Sie beschreiben ihr, wie interessant diese Aufgabe ist – nicht zuletzt, weil der Ausbilder Kontakt zu unterschiedlichen Personen und Institutionen hat.

    Welche Aufgaben haben die an der Ausbildung beteiligten Personen und Institutionen?

    Richtige Antworten: 2

  9. Zu Ihrer Entlastung suchen Sie einen Kollegen, der die Funktion der ausbildenden Fachkraft bei der Ausbildung der Hotelkaufleute übernimmt. Dieser muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

    Welche Personen können Sie als ausbildende Fachkraft einsetzen?

    Richtige Antworten: 2

  10. Der Personalleiter der Klock Chemiewerke KG sucht unter den Mitarbeitenden einen Ausbilder, der zukünftig für die Ausbildung der Chemikanten verantwortlich sein wird. Eine sehr wichtige Voraussetzung ist, dass diese Person über Sozialkompetenz verfügt.

    Was sind Zeichen für Sozialkompetenz?

    Richtige Antworten: 2

  11. Im AdA-Kurs diskutieren die Teilnehmenden die Begriffe rund um die berufliche Handlungskompetenz, weil in der schriftlichen Prüfung häufig Lückentexte zu diesem Thema vorkommen.

    Welche Aussagen zur beruflichen Handlungskompetenz sind richtig?

    Richtige Antworten: 3

  12. Ein Betrieb kann nicht alle Inhalte der Ausbildungsordnung selbst vermitteln und prüft deshalb, ob er dennoch ausbilden darf. Gleichzeitig wird geklärt, wer im Betrieb welche Rolle übernimmt.

    Welche Aussagen zu Eignung von Betrieb und Personen sind richtig?

    Richtige Antworten: 3

  13. Sie sind Ausbilder/in in einem mittelständischen Industriebetrieb. Sie erfahren, dass Ihr neuer Geschäftsführer die Auszubildende Julia Klein (17 Jahre) mehrfach aufgefordert hat, nicht zur Berufsschule zu gehen, sondern arbeiten zu kommen. Sie möchten sich beraten lassen.

    An welche Stellen können Sie sich wenden?

    Richtige Antworten: 2

  14. Sie suchen nach einem für Ihr Unternehmen passenden Ausbildungsberuf.

    Welche Auswahlkriterien sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  15. Es ist Ihre Aufgabe, einen für Ihr Unternehmen passenden Ausbildungsberuf auszuwählen.

    Welche Fragen müssen Sie sich stellen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können?

    Richtige Antworten: 2

  16. Ihr Betrieb will ab August zum ersten Mal ausbilden. Sie bereiten sich auf das Gespräch mit dem Ausbildungsberater der zuständigen Stelle vor.

    Welche Kriterien zur Eignung Ihres Betriebes als Ausbildungsstätte wird der Ausbildungsberater nennen?

    Richtige Antworten: 2

  17. Seit mehreren Jahren sind Sie als Meister tätig. Der Geschäftsführer beauftragt Sie, Vorbereitungen zu treffen, damit zwei Industriemechaniker und eine Kauffrau für Büromanagement ausgebildet werden können.

    Welche Maßnahmen müssen Sie ergreifen, damit das Unternehmen ausbilden darf?

    Richtige Antworten: 2

  18. Ihr Betrieb will in diesem Jahr erstmals ausbilden. Bei der zuständigen Stelle wurden Sie auch über die Überwachung der Eignung informiert.

    Welche Aussagen zur Überwachung der Eignung gemäß BBiG sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  19. Ihr Unternehmen mit rund 60 Beschäftigten möchte erstmals in den Berufen „Kaufmann im Einzelhandel“ und „Kaufmann für Büromanagement“ ausbilden. Sie nehmen Kontakt zur zuständigen Stelle auf.

    Welche Aufgaben übernimmt der Berater der zuständigen Stelle?

    Richtige Antworten: 2

  20. Um 13.00 Uhr machen Sie Ihren täglichen Rundgang. Der 17-jährige Auszubildende Timo arbeitet seit 7.30 Uhr ohne Pause an einer eiligen Aufgabe; die ausbildende Fachkraft hat die Mittagspause auf 13.00 Uhr verschoben.

    Welche Aussagen zur Pausenregelung von Timo sind rechtlich richtig?

    Richtige Antworten: 2

  21. Sie wollen die Pausen Ihrer Auszubildenden im Alter von 16 bis 21 Jahren neu regeln. Der Arbeitsbeginn ist für alle um 8.00 Uhr.

    Welche Pausenzeiten für alle entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen?

    Richtige Antworten: 2

  22. Sie haben eine alleinerziehende Mutter zur Ausbildung eingestellt und mit ihr eine Teilzeitausbildung vereinbart. Ihr Betrieb ist nicht tarifgebunden, die Zahl der Arbeitstage pro Woche bleibt gleich.

    Welche rechtliche Konsequenz hat die Teilzeitberufsausbildung auf den Urlaubsanspruch?

    Richtige Antworten: 1

  23. Sie wollen im Unternehmen weitere Ausbildungsplätze schaffen. Ihr Chef möchte vorher Informationen über die damit verbundenen Gesamtkosten bekommen.

    Welche Kosten nehmen Sie in Ihre Aufstellung auf?

    Richtige Antworten: 2

  24. Sie erarbeiten das Anforderungsprofil für die Auswahl der neuen Auszubildenden. Die Anforderungen lassen sich in vier Kompetenzbereiche einteilen.

    Welche Aussagen sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  25. Sie sind Ausbilder in einem Industriebetrieb und wollen künftig Mechatroniker ausbilden. Bei der Überprüfung der Lernorte stellen Sie fest, dass Sie ein in der Ausbildungsordnung gefordertes Herstellungsverfahren im Betrieb nicht anwenden.

    Welche Möglichkeiten haben Sie, trotzdem Mechatroniker auszubilden?

    Richtige Antworten: 2

  26. Ein überregionales Filialunternehmen hat dem einzigen Ausbilder vor Ort gekündigt und seit vier Monaten keinen neuen Ausbilder eingestellt.

    Welche Aussagen sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  27. Ariane Peters soll nach bestandener Ausbildereignungsprüfung die Verantwortung für die Ausbildung der Kaufleute im Einzelhandel vom Inhaber Lars Larsen übertragen bekommen.

    Welche rechtliche Bedeutung hat diese Aufgabe und was muss Lars Larsen beachten?

    Richtige Antworten: 2

  28. Ihr Unternehmen will dem Fachkräftemangel entgegenwirken und neue Zielgruppen erschließen. Sie stellen Maßnahmen zusammen, mit denen Sie künftig auch Jugendliche mit Förderbedarf für eine Ausbildung gewinnen.

    Welche Maßnahmen führen Sie in Ihrer Aufstellung auf?

    Richtige Antworten: 2

  29. Frauke Müller führt eine Modeboutique mit vier Mitarbeiterinnen. Im Oktober geht die Bewerbung der 17-jährigen Mara-Sophie für eine Einstiegsqualifizierung ein; die Agentur für Arbeit hat ihr die EQ empfohlen.

    Worauf muss Frau Müller bei der EQ achten?

    Richtige Antworten: 2

  30. Sie denken darüber nach, eine Auszubildende mit einer körperlichen Behinderung einzustellen. Der Ausbildungsberater der IHK erklärt, dass die Ausbildung im dualen System in einem anerkannten Ausbildungsberuf Vorrang haben sollte.

    Welche Möglichkeiten bietet das BBiG, den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu ermöglichen?

    Richtige Antworten: 2

  31. Sie sind als Ausbildungsleiter:in in einem deutschlandweit agierenden Unternehmen für die Einstellung der Auszubildenden zuständig und prüfen die schulrechtlichen Rahmenbedingungen.

    Welche Aussagen sind im Zusammenhang mit den Landesschulgesetzen richtig?

    Richtige Antworten: 2

  32. Sie sind Ausbilderin und möchten in den allgemeinbildenden Schulen Ihrer Stadt Schülerinnen und Schüler für die duale Ausbildung in Ihrem Unternehmen gewinnen.

    Welche Vorteile sollen die Schülerinnen und Schüler überzeugen?

    Richtige Antworten: 2

  33. Claus Grothe ist Inhaber eines Einzelhandelsgeschäftes für Herrenmode. Bei hohem Arbeitsanfall wird zusätzlich Frau Schröder als Minijobberin eingesetzt. Claus Grothe überlegt, welchen Nutzen er hat, wenn er demnächst einen Auszubildenden einstellt.

    Welche Aussagen dazu sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  34. Sie sind in der Personalabteilung tätig und legen demnächst die Ausbildereignungsprüfung ab. Ihr Ziel ist es, die Geschäftsführung davon zu überzeugen, dass zur Personalentwicklung auch die berufliche Erstausbildung gehört. Bisher wurde im Unternehmen nicht ausgebildet.

    Welche Argumente könnten die Geschäftsführung überzeugen?

    Richtige Antworten: 2

  35. Sie sollen als Ausbilderin den betrieblichen Ausbildungsbedarf für die nächsten fünf Jahre ermitteln. Der Personalbedarf wird auch von unternehmensexternen Faktoren bestimmt.

    Welche Faktoren gehören dazu?

    Richtige Antworten: 2

  36. Sie sind seit sechs Monaten als Ausbilderin tätig. Einige Mitarbeitende gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Die Geschäftsführung beauftragt Sie, den betrieblichen Ausbildungsbedarf für die nächsten fünf Jahre zu ermitteln. Neben unternehmensexternen bestimmen auch unternehmensinterne Faktoren den Personalbedarf.

    Welche unternehmensinternen Faktoren gehören dazu?

    Richtige Antworten: 2

  37. Ihre Auszubildenden sollten sich Informationen zum Thema „duales System der Berufsausbildung“ beschaffen und die wichtigsten Merkmale auf einer Pinnwand präsentieren.

    Welche Aussagen der Auszubildenden auf der Pinnwand sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  38. Ihre neue Ausbilderkollegin Rita Delgado möchte mit ihren Auszubildenden deren Entwicklungsmöglichkeiten nach Abschluss der Ausbildung besprechen. Sie hat dafür Aussagen auf Karten notiert und bittet Sie, diese auf Richtigkeit zu prüfen.

    Welche Aussagen sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  39. Sie informieren sich als Ausbilder bei Ihrem neuen Arbeitgeber über alle Berufe, die dort ausgebildet werden. Als Grundlage lesen Sie die Ausbildungsordnungen; darin sind Flexibilisierungsmöglichkeiten aufgeführt.

    Welche Inhalte von Ausbildungsordnungen regeln die Flexibilisierung der Ausbildung?

    Richtige Antworten: 2

  40. Nidal Al Abboud ist seit einem Jahr Inhaber eines Einzelhandelsgeschäftes und möchte zwei Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. In den Ausbildungsordnungen für Verkäufer und Kaufleute im Einzelhandel sind Wahlqualifikationen vorgesehen.

    Welche Aussagen treffen zu?

    Richtige Antworten: 2

  41. Bei Verstößen gegen die Eignungsvoraussetzungen drohen gesetzliche Konsequenzen. Sie informieren sich, wie die zuständige Stelle vorgeht, wenn Mängel festgestellt werden.

    Welche Aussagen zu möglichen Reaktionen der zuständigen Stellen sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  42. Die neue Ausbilderin Jola Bogdanovic soll im Auftrag der Geschäftsführung den betrieblichen Ausbildungsbedarf der nächsten Jahre ermitteln. Grundlage ist der quantitative und qualitative Personalbedarf. Zuerst ist der quantitative Personalbedarf von Bedeutung.

    Welche Fragen sind zielführend?

    Richtige Antworten: 2

  43. Ihre Geschäftsführung hat in einer IHK-Sitzung von anderen Unternehmen gehört, die inzwischen Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen haben. Sie werden gefragt, ob die betriebliche Ausbildung im Unternehmen überhaupt noch sinnvoll ist oder ob man nicht besser damit aufhören sollte.

    Was entgegnen Sie?

    Richtige Antworten: 2

  44. Sie erklären den neuen Auszubildenden die gesetzlichen Regelungen zur Berufsausbildung.

    Was regelt das Berufsbildungsgesetz?

    Richtige Antworten: 2

  45. Sie lesen in einem Dokument der IHK über Ausbildungsverordnungen.

    Welche Verbindlichkeit hat eine Ausbildungsverordnung?

    Richtige Antworten: 2

  46. Sie bereiten die Einstellung von Auszubildenden vor und beschäftigen sich daher mit dem Thema Schulabschlüsse.

    Welche Aussagen zu Schulabschlüssen sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  47. Bei einem internationalen Treffen der Personalverantwortlichen Ihres Unternehmens werden Ihnen Fragen nach dem „Dualen System der Berufsausbildung“ gestellt.

    Was bedeutet der Begriff „Duales System der Berufsausbildung“? Das Wort „dual“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Zweiheit. Die Bezeichnung soll deutlich machen, dass …

    Richtige Antworten: 1

  48. Ihr Kollege aus dem Tochterunternehmen in Frankreich stellt Ihnen Fragen zur Berufsausbildung in Deutschland.

    Welche Aussagen zur Berufsausbildung sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  49. Neue Arbeitsanforderungen in Ihrem Industriebetrieb erfordern künftig den Einsatz von Elektronikern und Elektronikerinnen, die im eigenen Haus ausgebildet werden sollen. Die Geschäftsleitung beauftragt Sie, einen für den Betrieb passenden Beruf auszuwählen.

    Wie können Sie den passenden Beruf auswählen? Um den passenden Beruf auswählen zu können, müssen Sie …

    Richtige Antworten: 2

  50. Im Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe finden Sie drei Berufe, die von der Berufsbezeichnung her passen könnten.

    Wie entscheiden Sie, ob ein Beruf in Ihrem Betrieb ausgebildet werden kann? Zur Vorbereitung der Entscheidung, ob der Betrieb im ausgewählten Beruf ausbilden kann, müssen Sie prüfen, ob …

    Richtige Antworten: 2

  51. Sie beschäftigen sich mit der Eignung des Ausbildungspersonals.

    Welche Eignungsvoraussetzungen verlangt die Gesetzgebung von Ausbildern und Ausbilderinnen, die in IHK-Berufen ausbilden möchten? Die Gesetzgebung schreibt vor, dass nur ausbilden darf, wer …

    Richtige Antworten: 3

  52. Sie haben in einer IHK-Veranstaltung von der Möglichkeit gehört, dass das Angebot von Praktika eine Möglichkeit ist, um jungen Menschen mit weniger guten Chancen auf dem Ausbildungsmarkt einen Berufseinstieg zu ermöglichen.

    Welche Aussagen sind richtig?

    Richtige Antworten: 2

  53. Sie werden gebeten, der Geschäftsleitung eine Übersicht der an der Ausbildung mitwirkenden Personen in Ihrem Unternehmen zu erstellen.

    Welche Personen schreiben Sie auf diese Übersicht?

    Richtige Antworten: 2